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Aufgrund der mit Hilfe des Technischen Ausschusses des Polnischen Roten Kreuzes im Zeitabschnitt von 29. April 1943 bis zum 3. Juni 1943 am Ort der Untat durchgeführten Exhumierungsarbeiten, die im 16 km westlich von Smolensk gelegenen Wald von Katyn stattfanden, komme ich zu Schlussfolgerungen mit folgendem Wortlaut:
1) Die exhumierten Leichen in Zahl von 4.143 waren in acht Massengräbern begraben. [...]
Die exhumierten Leichen waren eng in Schichten nebeneinander gelegen und dies meisten mit dem Gesicht nach unten, und lediglich in oberen Schichten des Grabes Nr. 1 waren sie ungeordnet hineingeworfen.
2) Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass die Leichen zum überwiegenden Teil in Uniformen polnischer Offiziere angezogen und mit Impfungszertifikaten vom Lager Kozielsk versehen waren, ist anzunehmen, dass es Leichen polnischer Offiziere, der Kriegsgefangenen vom Jahre 1939, aus dem Lager Kozielsk waren.
3) Die durchgeführte Leichenbeschau stellte den Kopfschuss als Ursache des Todes fest, der lebensnotwendige Zentren (überwiegend verlängertes Mark) beschädigte und einen sofortigen Tod zur Folge hatte. [...]
4) Dieser stereotypische Verlauf der Schusskanäle wies die Planmäßigkeit und Einübung der Vollstrecker nach.
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7) Der Mangel an Spuren von einem vor dem Tod ausgefochten Kampf ließ vermuten, dass die Opfer vor der Hinrichtung durch andere Helfer überwältigt und erst danach durch einschlägige Vollstrecker erschossen wurden. [...]
Aus den in den Tagebüchern der exhumierten Leichen gefundenen Daten konnte die Entstehungszeit der ersten sieben Massengräber für Ende März und für April 1940 geschätzt werden.
Der Wald von Katyn, April-Juni 1943
Zbrodnia katyńska w świetle dokumentów (Das Massaker von Katyn im Lichte der Dokumente), London 1982