1 Juni 1946 - 2 Juni 1946
der Internationale Militärgerichtshof in Nürnberg verhört die Zeugen wegen des Massakers in Katyn. Weil die Beweise der sowjetischen Seite aufgehoben wurden, wurde die Sache aus dem endgültigen Text des Urteils ausgeschlossen.
18 September 1948
der Kongress der Vereinigten Staaten beruft die Kommission zur Klärung des Massakers in Katyn.
22 Dezember 1952
die Kommission des Kongresses der Vereinigten Staaten beendet ihre Tätigkeit, im Schlussbericht wird festgestellt, dass das Innenministerium der UdSSR für das Massaker in Katyn verantwortlich ist.
7 Juli 1957
das deutsche Wochenblatt „7 Tage“ publiziert den Bericht eines Offiziers des Innenministeriums der UdSSR aus Minsk über die Auflösung der Gefangenenlager in Kozielsk, Starobielsk und Ostaschkow.
9 März 1959
Der Chef des Komitees der Staatssicherheit Aleksandr Szelepin bietet Nikita Chruschtschow an, 21.857 Registrierungsakten von Opfern des Massakers in Katyn zu vernichten.
21 April 1971
BBC sendet einen Dokumentarfilm über Katyn. Die Katyn-Frage gelingt zum englischen Parlament, dieses ergreift jedoch keine Initiative.
21 April 1987
die Volksrepublik Polen und die Sowjetunion unterzeichnen in Moskau eine Erklärung über die Zusammenarbeit im Bereich der Ideologie, Wissenschaft und Kultur, aufgrund deren die Gemeinsame Kommission für „weiße Flecken“ in der Geschichte berufen wird.
1 April 1988
ein Gutachten der polnischen Abteilung der Gemeinsamen Kommission bestreitet die Feststellungen der so genannten Burdenko-Kommission über das Massaker in Katyn.